Programm

Jakob Stark betreibt eine konsequente und bürgerliche Politik, die auf Eigenverantwortung, Solidarität, Eigenständigkeit und Augenmass beruht. Ausgehend von klaren Positionen bietet er im politischen Prozess Hand zu echten Kompromissen zum Wohle unseres Landes. Umfassende Information, Meinungsfreiheit, Fairness und Respekt sind Jakob Stark wichtig, weil sie die Grundlage unserer direkten Demokratie bilden. Als Thurgauer Ständerat wird er die Anliegen und Interessen des Kantons stets im Auge behalten.

Lebensqualität, Arbeitsplätze und Wohlstand dank guter Infrastrukturen und Rahmenbedingungen

  • Die Zeichen der Zeit sind auf Zentralisierung und Digitalisierung ausgerichtet, eine Herausforderung für den Kanton Thurgau. Konkrete Strategien und Massnahmen sind nötig, um die Attraktivität unserer Kleinstädte und Dörfer zu sichern und die Lebensqualität im ländlichen Raum zu erhalten.
  • Arbeitsplätze in ländlichen Kantonen sichern den Wohlstand und vermindern den Pendlerverkehr. Dafür benötigen Gewerbe, KMU, Industrie und Dienstleistungsunternehmen gute Rahmenbedingungen und den nötigen unternehmerischen Spielraum.
  • Ein gut ausgebautes privates und öffentliches Verkehrssystem und zeitgemässe Kommunikations-Infrastrukturen sind eine zentrale Grundlage für attraktive ländliche Räume und Kantone. Das Nationalstrassennetz ist auch im Thurgau zu vervollständigen (Bodensee-Thurtalstrasse BTS), damit die Standortqualität in Verbindung mit der Raumplanung für die Bevölkerung und die Wirtschaft verbessert werden kann.
  • Der Föderalismus sichert die Vielfalt der Schweiz und das Wohlergehen auch der ländlichen Kantone. Dem nationalen Finanzausgleich (NFA) kommt eine zentrale Aufgabe zu. Seine Existenz ist entscheidend für eine gute Zukunft unseres Landes.

Altersvorsorge und Gesundheitsversorgung für alle sichern

  • Seit 1960 hat die Lebenserwartung um elf Jahre zugenommen, sodass sich der Anteil der Pensionierten gegenüber den Erwerbstätigen stark erhöht hat. Die Regelwerke von AHV und Pensionskassen müssen deshalb dringend reformiert werden, um die Renten für die heutigen und zukünftigen Rentnerinnen und Rentner zu garantieren.
  • Bei der AHV ist die langfristige Finanzierung zu sichern. Dazu gehört auch eine schrittweise Erhöhung und Flexibilisierung des Rentenalters, die mit Übergangslösungen die Situation für jene Personen verbessert, die bald vor der Pensionierung stehen (Ü50). Ergänzend wichtig ist die Förderung der freiwilligen Teilzeit-Weiterarbeit über das Pensionsalter hinaus. Damit kann dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden, womit auch der Bedarf nach ausländischen Fachkräften sinkt.
  • Die Schweiz verfügt über ein hervorragendes Gesundheitswesen, doch dessen Kosten sind bald nicht mehr tragbar. So gibt der Kanton Thurgau heute die Hälfte seines ordentlichen Steuerertrags für den Gesundheitsbereich aus. Es muss deshalb alles versucht werden, das Kostenwachstum zu bremsen und gleichzeitig ein gutes und qualitätsvolles Angebot für alle zu sichern. Im Grundsatz bedeutet dies, die heutigen Anreize zum Leistungswachstum zu modifizieren, indem wirksame Bremsen eingebaut werden. Ein sparsamer und sorgfältiger Umgang mit den finanziellen Mitteln muss sich auch im Gesundheitswesen für alle Akteure lohnen. Ein wichtiger Ansatz dazu ist die einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen (EFAS).

Werte pflegen und Raum schaffen für Tradition und Innovation

  • Die Schweiz ist heute ein wohlhabendes Land, das seinen Erfolg dem Föderalismus, der genossenschaftlich-liberalen Organisation, der Freiheit des Einzelnen, der Mitbestimmung des Volks sowie der Neutralität, aber auch dem dualen Bildungssystem und der Mentalität der Bevölkerung verdankt. Diese Erfolgsfaktoren sind auch in Zukunft die Grundlage zur Pflege der Tradition und zur Förderung der Innovation.
  • Als Exportnation ist die Schweiz auf einen freien Handel angewiesen, der die Grundlage bildet für den wichtigen Werkplatz Schweiz. Dafür sind Verträge mit andern Staaten und der Europäischen Union nötig, die jedoch die grundlegenden Werte und die Souveränität der Schweiz teilweise tangieren bzw. in Frage stellen. In der Aushandlung und in den Entscheidungen über Staatsverträge muss die Schweiz deshalb immer wieder von neuem die schwierige Frage beantworten, welche Zugeständnisse für aktuelle Bedürfnisse gemacht werden können, ohne die ursprüngliche Erfolgsbasis der Schweiz zu gefährden. Geschicktes und couragiertes Verhandeln ist hier gefragt genauso wie der Mut, auch einmal NEIN zu sagen.
  • Humanitäre Tradition lässt sich nur realisieren in Verbindung mit einer konsequenten Asyl- und Migrationspolitik. Eine wichtige Voraussetzung ist die Sicherheit, garantiert durch gut ausgebildete kantonale Polizei-Korps und eine leistungsfähige Armee.
  • Auch Kultur leistet einen wichtigen Beitrag zur Beschäftigung mit unsern Werten, zur Pflege und Weiterentwicklung unserer Traditionen und zum innovativen Aufbruch nach neuen Ufern. Kultur verdient weiterhin Förderung auf allen Ebenen, sei es beispielsweise Blas- und Volksmusik mit Chorgesang einerseits oder professionelles Kunstschaffen im Wort-, Ton- und Bildbereich andererseits. Staatliche Kulturförderung soll primär die private Initiative der Kunst- und Kulturschaffenden unterstützen und stärken.

Nachhaltige Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraums für uns und unsere Nachkommen

  • Die Landwirtschaft sichert unsere Nahrungsmittelversorgung und pflegt unsere Landschaft. Im globalen Markt benötigt sie weiterhin die ungeschmälerte Unterstützung des Bundes, um ihre Ziele zu erreichen.
  • Biodiversität und Landwirtschaft sind keine Gegensätze. Gemeinsame Anstrengungen für vielfältige Lebensräume zum Erhalt des Artenreichtums in Tier- und Pflanzenwelt sind nötig. "Das Singen der Vögel und das Summen der Bienen darf nie aufhören."
  • Eine sachliche und koordinierte Energie- und Klimapolitik, vorwiegend basierend auf Eigenverantwortung, Anreizen und Rahmenbedingungen, führt zu dauerhaften Erfolgen und bringt mehr als nur Vorschriften und Verbote. Der bisher erreichte Klima- und Umweltschutz (inkl. Ressourcenschonung) ist die Grundlage für weitere Massnahmen.

 

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