Vorstösse

Vorstösse2021-03-24T08:01:27+01:00

Meine Vorstösse im Ständerat

Hier können Sie sich rasch einen Überblick über meine Vorstösse verschaffen. Sie finden weiterführende Links zum Wortlaut des Vorstosses, zur jeweiligen Begründung und zur Stellungnahme des Bundesrates.

Aktuelle Vorstösse:

Motion: Führungsstruktur des Bundesrates

Ich will mit meiner Motion erreichen, dass Betriebe und Branchen im Zuge eines Berufsverbotes in Pandemiezeiten für ihre Umsatzeinbussen entschädigt werden.

Motion

17. September 2021|

Motion: Marktrückzüge von Arzneimitteln stoppen

Marktrückzüge von bewährten und günstigen Arzneimitteln soll gestoppt und dabei die Versorgungssicherheit besser berücksichtig werden.

Motion

17. September 2021|

Motion: Führungsstruktur des Bundesrates

Ich beantrage mit meiner Motion, dass die rechtlichen Grundlagen zur Optimierung der Krisenführung in Pandemien angepasst werden:

Motion

17. September 2021|

Motion: Erforschung und Innovation des Werkstoffes Holz für den Einsatz im Infrastrukturbau

Holz kann als Baustoff für Infrastrukturbauten einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten. Holz kommt hier bereits zum Einsatz. Es braucht aber mehr Forschung und Umsetzung der Forschung in die Praxis, damit Holzwerkstoffe Qualitäten wie Stahlbeton erreichen und diesen ergänzen und teilweise ersetzen können. Weil Holz CO2 bindet, bei der Produktion von Beton dagegen CO2 entsteht, ist der vermehrte Holzeinsatz klimapolitisch ausserordentlich zielführend. Die Motion haben 41 Ständerätinnen und Ständeräte mitunterzeichnet.

Link zur Motion

Der Ständerat hat meine Motion am 15.6.21 mit 35:0 einstimmig angenommen. Es braucht mehr Forschung und es braucht eine Innovationsoffensive, damit das Wissen in der Praxis angewendet werden kann. Wir reduzieren nicht nur den CO2-Austoss, wir können hier dank der Leaderrolle der Schweiz für die Schweizer Holzwirtschaft starke Impulse geben. Neue Holzverarbeitungsbetriebe können so entstehen und die Nachfrage nach Schweizer Holz steigt. Eine perfekte Win-Win-Situation.

Der BR will nun abklären, wo noch Forschungslücken bestehen. Primär soll gemäss bundesrätlicher Antwort auf meine Motion der Aktionsplan Holz aus dem Jahre 2009 und die Umwelttechnologieförderungen verstärkt werden.

Ich bin mir nicht sicher, ob die bestehenden Anstrengungen und Programme von 2008 und 2009 reichen. Was es nun braucht, sind neue, klare und positive Impulse, damit sich hier Holz bei Infrastrukturbauten vermehrt etablieren kann.

Votum vom 15.6.21

17. Juni 2021|

Motion: Massnahmen gegen zukünftige Pandemien breiter abstützen

Mit meiner Motion zur Revision des Epidemiengesetzes will ich erreichen, dass wir zeitnah die Lehren aus der Covid-19 Pandemie ziehen und das Parlament künftig angemessen in die Beschlussfassung über Massnahmen zur Bekämpfung einer Pandemie einbezogen wird.

Es kann nicht sein, dass das Parlament mit keinem Wort in den 88 Artikeln des Epidemiengesetzes erwähnt wird. Die Rolle des Parlamentes ist bis jetzt darauf reduziert, Hilfsmassnahmen und Hilfspakete zur Bewältigung der massiven Folgen der Bekämpfung von Covid-19 zu beschliessen. Das Parlament und damit das Volk muss ein Mitspracherecht bei der Festlegung der Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie besitzen. Nur so werden die massiven Eingriffe in ganz unterschiedliche Bereichen tragfähig.

Es ist klar, der Bundesrat muss in besonderen und ausserordentlichen Lagen rasch handeln können. Dennoch, es gibt Wege, damit hier die Volksvertreterinnen und Volksvertreter auch über die Massnahmen zur Pandemiebekämpfung mitentscheiden können. So könnte zum Beispiel eine zeitlich befristete Spezialkommission in beiden Räten eingesetzt werden, welche die Beschlüsse und Anträge des Bundesrates vorberät. Oder: Die Organisation des Parlaments kann für Zeiten von besonderen oder ausserordentlichen Lagen befristet erweitert werden, wobei wöchentliche Zeitfenster bestünden, um bei Bedarf kurzfristige Kurzsessionen durchführen zu können.

Es ist keine Zeit zu verlieren, das Epidemiengesetz auf die gemachten Erfahrungen hin anzupassen, damit Bundesrat und Parlament für künftige Pandemien besser gewappnet sind und die Massnahmen von möglichst breiten Bevölkerungskreisen getragen werden. Der schwerwiegende Mangel im Epidemiengesetz führte während Covid-19 dazu, dass die parlamentarische Diskussion zu Massnahmen nicht stattfinden konnte und die Beschlüsse des Bundesrates keine Legitimation durch entsprechende Entscheide des Parlaments erhielten. Dies wiederum wirkte sich negativ auf die Einbindung möglichst breiter Bevölkerungskreise aus, weil die äusserst rege geführte öffentliche Diskussion in den klassischen und sozialen Medien nicht im Parlament geführt werden konnte und das Parlament auch nicht in seiner Aufgabe als Volksvertretung die finalen Entscheide fällen konnte.

Meine Motion wurde zusammen mit einem weiteren Vorstoss vom Ständerat am 7. Juni 2021 an die Staatspolitische Kommission überwiesen. Der Präsident dieser Kommission hat zugesagt, die Anliegen bereits nach den Sommerferien zusammen mit anderen staatspolitischen Themen zu beraten und zu prüfen. Die Rolle des Parlaments in Pandemielagen muss präzisiert und neu definiert werden – und zwar in nützlicher Frist.

Links / weiterführende Informationen

9. Juni 2021|

Interpellation: Alterspflegekosten mit Säule 3a-Geldern finanzieren

Warum müssen wir eigentlich die 3a-Vorsorgegelder bei der Pensionierung oder spätestens im Alter von 70 Jahren voll beziehen? Die Idee ist, dass das Kapital als Rückstellung für die spätere Alterspflege in der Vorsorgestiftung bleiben könnte. Mehr Eigenverantwortung – weniger Kosten für Staat und Gemeinden!

Der Bundesrat lehnt einen Aufschub der Auszahlung der Säule 3a-Gelder zum Zwecke der Finanzierung der Alterspflegekosten rundweg ab. Damit verschliesst er sich einem innovativen Ansatz, der einen gewissen Beitrag zur Lösung der steigenden Pflegekosten leisten und den Staat entlasten könnte.

Link Meine Antwort

Link Interpellation

9. Juni 2021|

Hier finden Sie eine Übersicht meiner Vorstösse.