Vorstösse

Vorstösse2021-03-24T08:01:27+01:00

Meine Vorstösse im Ständerat

Hier können Sie sich rasch einen Überblick über meine Vorstösse verschaffen. Sie finden weiterführende Links zum Wortlaut des Vorstosses, zur jeweiligen Begründung und zur Stellungnahme des Bundesrates.

Aktuelle Vorstösse:

Motion: Erforschung und Innovation des Werkstoffes Holz für den Einsatz im Infrastrukturbau

Holz kann als Baustoff für Infrastrukturbauten einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten. Holz kommt hier bereits zum Einsatz. Es braucht aber mehr Forschung und Umsetzung der Forschung in die Praxis, damit Holzwerkstoffe Qualitäten wie Stahlbeton erreichen und diesen ergänzen und teilweise ersetzen können. Weil Holz CO2 bindet, bei der Produktion von Beton dagegen CO2 entsteht, ist der vermehrte Holzeinsatz klimapolitisch ausserordentlich zielführend. Die Motion haben 41 Ständerätinnen und Ständeräte mitunterzeichnet.

Link zur Motion

18. März 2021|

Interpellation: Alterspflegekosten mit Säule 3a-Geldern finanzieren

Warum müssen wir eigentlich die 3a-Vorsorgegelder bei der Pensionierung oder spätestens im Alter von 70 Jahren voll beziehen? Die Idee ist, dass das Kapital als Rückstellung für die spätere Alterspflege in der Vorsorgestiftung bleiben könnte. Mehr Eigenverantwortung – weniger Kosten für Staat und Gemeinden!

Link Interpellation

16. März 2021|

Motion: Gewässerräume. Geografische und topografische Verhältnisse besser berücksichtigen.

In nicht kantonal oder national geschützten Gebieten und Landschaften ausserhalb der Bauzone soll die Grösse des Gewässerraumes in Einzelfällen verkleinert werden können.

Link Motion:
https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20194374

Link Debatte:
https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=52162

9. März 2021|

Motion: Massnahmen gegen zukünftige Pandemien breiter abstützen

Mit meiner Motion zur Revision des Epidemiengesetzes will ich erreichen, dass wir zeitnah die Lehren aus der Covid-19 Pandemie ziehen und das Parlament künftig angemessen in die Beschlussfassung über Massnahmen zur Bekämpfung einer Pandemie einbezogen wird.

Es kann nicht sein, dass das Parlament mit keinem Wort in den 88 Artikeln des Epidemiengesetzes erwähnt wird. Die Rolle des Parlamentes ist bis jetzt darauf reduziert, Hilfsmassnahmen und Hilfspakete zur Bewältigung der massiven Folgen der Bekämpfung von Covid-19 zu beschliessen. Das Parlament und damit das Volk muss ein Mitspracherecht bei der Festlegung der Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie besitzen. Nur so werden die massiven Eingriffe in ganz unterschiedliche Bereichen tragfähig.

Es ist klar, der Bundesrat muss in besonderen und ausserordentlichen Lagen rasch handeln können. Dennoch, es gibt Wege, damit hier die Volksvertreterinnen und Volksvertreter auch über die Massnahmen zur Pandemiebekämpfung mitentscheiden können. So könnte zum Beispiel eine zeitlich befristete Spezialkommission in beiden Räten eingesetzt werden, welche die Beschlüsse und Anträge des Bundesrates vorberät. Oder: Die Organisation des Parlaments kann für Zeiten von besonderen oder ausserordentlichen Lagen befristet erweitert werden, wobei wöchentliche Zeitfenster bestünden, um bei Bedarf kurzfristige Kurzsessionen durchführen zu können.

Es ist keine Zeit zu verlieren, das Epidemiengesetz auf die gemachten Erfahrungen hin anzupassen, damit Bundesrat und Parlament für künftige Pandemien besser gewappnet sind und die Massnahmen von möglichst breiten Bevölkerungskreisen getragen werden. Der schwerwiegende Mangel im Epidemiengesetz führte während Covid-19 dazu, dass die parlamentarische Diskussion zu Massnahmen nicht stattfinden konnte und die Beschlüsse des Bundesrates keine Legitimation durch entsprechende Entscheide des Parlaments erhielten. Dies wiederum wirkte sich negativ auf die Einbindung möglichst breiter Bevölkerungskreise aus, weil die äusserst rege geführte öffentliche Diskussion in den klassischen und sozialen Medien nicht im Parlament geführt werden konnte und das Parlament auch nicht in seiner Aufgabe als Volksvertretung die finalen Entscheide fällen konnte.

Links / weiterführende Informationen

2. März 2021|

Motion: Gleich lange Spiesse für den Schweizer Zucker

Die Schweizer Zuckerrüben leiden unter einem massiven Virusbefall. 30 bis 50 Prozent der Ernte ist durch diese viröse Vergilbung gefährdet. Es braucht jetzt Gegenmassnahmen, nachdem ein bis anhin wirksames Gegenmittel vor zwei Jahren verboten worden ist.

Motion

24. September 2020|

Interpellation: Nationalstrassennetz langfristig optimieren. Stimmt die Priorisierung? Reichen die Kapazitäten?

Der Bund hat per 1. Januar 2020 über 400 Kilometer bisherige Kantonsstrassen ins Nationalstrassennetz übernommen. Dazu gehören auch Neubauprojekte wie die Bodensee-Thurtal-Strasse (BTS) oder die Umfahrung Herisau. Als Thurgauer und Ostschweizer bleibe ich für unsere Verkehrs-, Raumentwicklungs- sowie Stadt- und Dorfentlastungsprojekte am Ball.

Interpellation

21. September 2020|

Hier finden Sie eine Übersicht meiner Vorstösse.